Forgejo: Eigenes Git-Hosting statt GitHub
Forgejo: Warum eigenes Git-Hosting sinnvoll ist
GitHub ist praktisch, aber nicht die einzige Option. Mit Forgejo hosten wir unsere Git-Repositories selbst auf sgit.space. Das gibt uns Kontrolle über Daten, Workflows und Abhängigkeiten. Keine externe Plattform, keine unerwarteten API-Änderungen, keine Compliance-Probleme.
Installation und Einrichtung
Forgejo ist ein Fork von Gitea und läuft als eigenständige Go-Anwendung. Die Installation erfolgt via Binärpaket oder Docker. Wir nutzen eine PostgreSQL-Datenbank für bessere Performance. Die Konfiguration (app.ini) passt wir an unsere Anforderungen an: SSO, Storage-Backend und CI-Integration.
Migration von GitHub
Existierende Repositories lassen sich per git clone --mirror und git push --mirror übertragen. Issues und Pull Requests migrieren wir mit dem forgejo-migrations-Tool. Wichtig: Webhooks und Secrets müssen manuell neu angelegt werden.
CI/CD mit Forgejo Actions
Forgejo bringt ein eigenes Actions-System mit, kompatibel zu GitHub Actions. Wir hosten die Runner selbst und definieren Workflows via .forgejo/workflows/*.yml. Der Vorteil: Keine Limits, volle Kontrolle über die Build-Umgebung.
Backup-Strategie
Forgejo-Daten bestehen aus drei Komponenten: Datenbank, Repository-Dateien und Konfiguration. Wir sichern täglich via pg_dump, rsync und verschlüsselten Offsite-Backups. Ein Disaster-Recovery-Test pro Quartal ist Pflicht.
Updates und Wartung
Forgejo veröffentlicht regelmäßig Sicherheitsupdates. Wir planen Updates außerhalb der Arbeitszeiten und testen sie zuvor in einer Staging-Umgebung. Wichtig: Vor jedem Update Datenbank- und Konfigurations-Backups anlegen.
Community vs. Enterprise
Forgejo ist komplett Open Source. Für Unternehmen gibt es kommerzielle Support-Optionen, wir nutzen jedoch die Community-Version. Bei Problemen helfen Dokumentation, Forum und der aktive Matrix-Chat. Eigenes Hosting heißt auch: Eigenverantwortung.
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